Exkursion des LK Physik ins Deutsche Museum

Vom 14. bis 15. Februar 2008 weilten die beiden Physik Leistungskurse der 13. Jahrgangstufe mit ihren Kursleitern Herr Degen und Herr Strobel-Rötter, sowie Frau Klein als weiblicher Begleitlehrkraft in München, um dort das Deutsche Museum unter die Lupe zu nehmen.
Nach mehrstündiger Zugfahrt, während der Musik gehört, Karten gespielt und die Geheimnisse der weiblichen Psyche entschlüsselt wurden, empfing die Gruppe am Abend in München ein eher unangenehmes, nasskaltes Wetter. Dennoch machten sich nach kurzer Besichtigung der Jugendherbergszimmer alle auf, um das Nachtleben Münchens zu erkunden. Die Schülertruppe ließ sich zwecks Nahrungsaufnahme vom Herbergspersonal in eine Pizzeria mit Platz für 18 Mann lotsen, von wo aus sie sich dann gestärkt und fast vollzählig aufmachte, um im Kultpark Ost mehr oder weniger günstige Cocktails auf physikalische Eigenschaften wie Farbgebung und Wohlgeschmack hin zu untersuchen. Mit der Aussicht auf einen gesamten Tag im Museum (und auf Grund der Tatsache, dass die U-Bahnen Donnerstags nicht bis tief in die Nacht fahren), beschloss man allerdings relativ bald, lieber zur Herberge zurückzufahren und dort noch ein Stündchen ein amüsantes Spiel namens „Werwolf“ zu spielen, welches deutlich zum näheren Kennenlernen der Schüler untereinander beitrug.
Freitagmorgen waren erstaunlicherweise alle pünktlich abmarschbereit, weshalb das Deutsche Museum (nach kurzer Diskussion über die richtige Tram) zeitplangerecht in Beschlag genommen werden konnte. Innerhalb von fünf Stunden wurde dann versucht, so viel wie möglich vom riesigen Ausstellungsangebot mitzunehmen. Da wurden Starkstromexperimente bestaunt, Wasser zum Kochen getreten, Brücken in bedrohliche Schwingungen versetzt, Hologramme zu greifen versucht, Wissenslücken der letzten eineinhalb Jahre gefüllt, Milben unter dem Rasterelektronenmikroskop begutachtet und unzählige weitere Phänomene wissbegierig aufgesaugt und zu verstehen versucht.
Mit müden Beinen und schmerzendem Rücken trat man dann am späten Nachmittag die Heimfahrt an, welche auf Grund der allgemeinen Müdigkeit sehr still verlief. Alles in allem war die Fahrt überaus gelungen, wobei sie nach mehrheitlicher Auffassung durchaus noch ein paar Tage länger hätte dauern können.

Kathrin Utz, K13