Ausstellung des LK Kunst

Ausstellung von Arbeiten des Kunst-LK bei Familie Hornung (Quelle: JB 2008)


Am 8. und 9. März hatten die Kollegiaten des Kunst-Leistungskurses der K13 unter Leitung von Herrn Werbick wieder die Möglichkeit, einige ihrer Arbeiten bei Familie Hornung auszustellen. An dieser Stelle sei Herrn und Frau Hornung noch einmal herzlich dafür gedankt, dass sie schon seit vielen Jahren ihre Räumlichkeiten für solche Ausstellungen zur Verfügung stellen.
Die Besucher der Ausstellung am Samstag wurden von Herrn Hornung darauf hingewiesen dass dies eine der letzten Ausstellungen sein würde, da durch die Einführung des G8 das Zustandekommen eines Kunst-Leistungskurses nicht mehr möglich sein wird. Nach kurzen Ansprachen von Herrn Hornung und Herrn Werbick stellten sich die Kollegiaten nacheinander kurz vor und machten jeweils auf einige ihrer Arbeiten aufmerksam.
Schon im Eingangsbereich sah man sich mit abstrakt erscheinenden Ölkreidebildern konfrontiert, die vergrößerte Ausschnitte von benutzten Malpaletten darstellten. Neben auffälligen Leinwandbildern zum Thema „Spiegelungen“ im Salon gab es im Esszimmer Druckgrafiken verschiedener Art zu sehen. Im Salon und Eingangsbereich verteilt standen die Tonfiguren der Schüler, die noch unter Leitung von Frau Huschka-Weinberg im vorigen Jahr angefertigt worden waren.
Besonders aber stachen die von einigen Kollegiaten angefertigten Facharbeiten heraus: Eva Zenks Darstellungen von Emotionen in Gesichtern, Jessica Marx’ Modellhaus, Sabrina Toifls Buch, das die Analyse griechischer Architektur und Plastiken beinhaltete, Anna Maslows Gestaltungen zum männlichen und weiblichen Körper, Nadine Willkomms Interpretation von Edward Hoppers "Nighthawks" mit eigenen Ideen dazu, Ewgenij Woltschanskys Arbeit „Von der Spielfigur zur Kunstfigur“, Adina Peters’ gestaltetes Kinderbuch, Julia Missels Bilder unter dem Aspekt der Synästhesie und Viktoria Horkes selbständig gestaltetes und hergestelltes Schmuckstück angeregt durch den Jugendstil.
Alles in allem war die Ausstellung ein Erfolg für alle Kollegiaten, die den Besuchern einige ihrer Arbeiten präsentieren konnten.

Jana Maschkova, K 13

Ausstellungen bei Hornungs, in der Schule und in der Sparkasse (Quelle: JB 2004)

„Wie sehen meine Bilder perfektpräsentiert, in Rahmen auf weißen Wänden aus?“ oder „Wie wirken meine Werke auf außenstehende Betrachter?“ – das sind Fragen, die jeden jungen Künstler beschäftigen.

Klären kann man diese Fragen natürlich nur, indem man das "stille Kämmerlein" und den schulischen Rahmen verlässt und an die Öffentlichkeit tritt.

Dies tat der Leis­tungskurs Kunst im vergangenen Schul­jahr mit insgesamt drei Ausstellungen, die sich durch ihre unterschiedlichen Schwerpunkte ergäzen.

Im Mehrzweckraum des Gymnasiums zeigten die Schüler die verschiedenen Fach­arbeiten, die neben den klassischen Techniken Zeichnung, Malerei, Plastik und Druck­grafik auch Bereiche wie Fotografie oder Produktdesign bearbeiteten.

Hier beeindruckte neben der Professionalität der einzelnen Arbeiten besonders die Fülle und die abwechslungsreiche Präsentation der ganzen Ausstellung.

Bei Hanna und Gerhard Hornung präsentierten die Schüler auf oft sehr originelle Weise die Arbeit aus drei Kurshalbjahren in der gesamten Wohnung.

Am Eröffnungsabend stellten sie sich in der schon lange Tradition gewordenen Dis­kussion den Fragen der Betrachter und zeigten hier Souveränität und Lockerheit in der Reflexion eigener und fremder Kunstwerke.

Einige Tage vor dem Abitur rundete eine kleine aber feine Präsentation in der Höch­stadter Sparkasse die Arbeit der vergangenen zwei Jahre ab.

Anette Huschka-Weinberg

Jubiläum bei Hornungs – Ausstellung des Leistungskurses Kunst (Quelle: JB 2003)

Im großen Jubiläumsjahr der Stadt Höchstadt stand auch im Hause Hornung ein denkwürdiges Ereignis an: Denn seit genau 25 Jahren richten Hanna und Gerhard Hornung in ihrem Haus Kunstausstellungen aus.

Ein gewisser Unterschied zwischen den Jubiläen besteht aber nicht nur in dem sehr großen Zeitunterschied. Die Stadt kann auf ein passives Ereignis zurückblicken – sie wurde nämlich verschenkt; die Eheleute Hornung auf ein aktives. Denn bis heute lässt es sich das Lehrerehepaar nicht nehmen, bis zu dreimal im Jahr ihre Haustüre für an moderner Kunst Interessierte zu öffnen. Arbeitszimmer und Wohnräume werden dafür freigeräumt. Die Diele verwandelt sich in ein einladendes Kunstfoyer. Die Küche wird zum Kunstcafé. Mag der Andrang noch so groß sein, ruhender Pol und sachkundige Führer sind und bleiben die Hornungs.

Diesmal, bei der ersten Ausstellung im Jubiläumsjahr, blickten zehn Augenpaare die zahlreichen Besucher an. Unter dem Titel „Augenblicke der Kunst“ konnte der Leis­tungskurs Kunst des Gymnasiums Höchstadt einen Ausschnitt aus den Arbeiten der vier Kurshalbjahre präsentieren. Zusammen mit ihrer Kursleiterin Claudia Döbereiner boten die jungen Leute einen Querschnitt an Motiven und Techniken, Gestaltungs­möglichkeiten von Fruchtstillleben, Zehn-Minuten-Skizzen und Selbstporträts mit Au­ßensicht und Innenschau. Der Blick für das Wesentliche und zugleich die Besonder­heiten der Dinge sind ein wichtiger Teil, sich gestaltend in der Welt zu bewegen. Dem gegenüber und aber auch ergänzend stellt der Kurs den Blick in das eigene Innere. Beide Aspekte sind durch die Namen gebenden Augen symbolisiert.

Diese Idee verkörpert die Facharbeit von Lennart Peters. Er drehte einen Film über die Selbstsicht seiner Generation von innen heraus. Denselben Ausgangspunkt hatte auch Eva Ortegel – mit einem ganz anderen Ergebnis: Auf Holz gestaltete sie mit Acrylfar­ben ihre Landschaftseindrücke.

Dem Fotorealismus hat sich Simon Ott verschrieben, ein Skizzenbuch mit Schauspie­lern und ihren Rollen wählte Konstanze Kaller. Einen persönlichen Comic-Helden samt Story schuf Lorenz Ruhmann.

Den Raum der „klassischen“ Darstellungstechniken im Schulunterricht verließen Christiane Hack, Marco Hümmer, Julia Flötemann und Philipp Zehl. Die beiden ersten setzten ihre Vorstellungen vom Wohnen in fein gearbeitete Modelle um. Flötemann baute sich ihren Schreibtisch, den sie allerdings nur im Entwurf vorstellen konnte. Zehl dagegen konnte das Ergebnis in Natura präsentieren: Vom ersten Schritt an bis zum Guss und den Feinarbeiten hat er seine Bronze-Plastik „Erfolg“ dokumentiert.

Fränkischer Tag

Leistungskurs Kunst Gymnasium Höchstadt bei H.+G. Hornung (Auflistung aller Ausstellungen)

1984 Gerhard Bauer
1990 Anita Wittmann-Fopp
1994 Sabine Richter
2000 Anette Huschka-Weinberg
2001 Jan Eric Hauber
2002 Anette Huschka-Weinberg
2003 Claudia Döberer
2004 Jan Eric Hauber
2005 Anette Huschka-Weinberg
2006 Jan Eric Hauber
2007 Max Werbick
2009 Jan Eric Hauber
2010 Anette Huschka-Weinberg