Geographie-Exkursion nach Bad Staffelstein (Quelle: JB 07/08)

Kurz darauf machte sich die Gruppe daran, den Gipfel des Staffelbergs zu erklimmen. Anhand einiger Infotafeln entlang des Weges veranschaulichte Herr Grebner zusammen mit Frau Schnorr die geologische Schichtung des Staffelbergs, die bereits Gegenstand des Geographieunterrichts war. Nach dem kräftezehrenden Aufstieg erholte sich die Gruppe im Schatten der Adelgundiskapelle, wo sie die herrliche Aussicht auf Bad Staffelstein und die Basilika Vierzehnheiligen genoss. Danach wagten sich die Schüler – nun wieder gut gestärkt – an die letzten Meter zum Gipfel, der eher einem Hochplateau gleicht. Hier begutachteten wir als Erstes die Überreste einer keltischen Siedlung. Nach dem Gruppenfoto vor dem gewaltigen Panorama des Obermaintals „entdeckten“ einige Schüler eine keltische Höhle und inspizierten diese sogleich aufs Genaueste. Der Abstieg wurde vom Fehlen von fünf Schülern verzögert, die sich jedoch nach kurzer Zeit vom Fuße des Berges meldeten, mit der Nachricht, sie hätten einen schnelleren Weg ins Tal gefunden.
Wieder vereint absolvierten die Klassen daraufhin eine Stadtführung, die ihnen die neuzeitlichen Entwicklungen des Kurorts Bad Staffelstein näher brachte. Sehenswürdigkeiten waren beispielsweise das Rathaus und die Innenstadt. Höhepunkt der Führung war die Besichtigung des Kurparks sowie des Gradierwerks, wo sich einige Raucherlungen dank der feuchten, salzhaltigen Luft erholen konnten. Das Ende des Ausflugs läutete der Besuch des nahe gelegenen Badesees ein, wo sich die Gruppe von ihrem anstrengenden Tag erholte und die Seele baumeln ließ. Kurz darauf holte uns der gut gekühlte Bus ab und ein spannender Tag voller neuer Erkenntnisse und Informationen, aber auch mit viel Spaß neigte sich so seinem Ende entgegen.
Philipp Pfauser, Jannis Beutel, 11d