A K T U E L L E S:



Titelbilder Schülerzeitung
Die neue Ausgabe ist im Februar 2008 erschienen.
Preis: 1€ für Schüler, 1,50€ für Lehrer

Die Schülerzeitung am Gymnasium Höchstadt a. d Aisch


Redaktionsfoto Spektaculum (Stand: Februar 2008)

Aufgeregte Schüler laufen kichernd durch die Gänge? Lehrer tuscheln im Lehrerzimmer und stupsen sich gegenseitig an? Spätestens jetzt sollte man sich auf den Weg machen. Denn das sind mehr als deutliche Anzeichen für...
... eine neue Ausgabe der Schülerzeitung Spektaculum! Dieses mittlerweile schon traditionelle Unternehmen des Höchstadter Gymnasiums dient seit über 30 Jahren als Forum für Schüler und Lehrer. Hier wird Kritik angebracht, neue Lehrkräfte vorgestellt und über schulische Veranstaltungen berichtet. Aber natürlich kommt auch der Spaß nicht zu kurz. Vor allem die allseits beliebte Rubrik „Wenn Pädagogen reden…“ hält sich seit vielen Jahren erfolgreich und sorgt auch noch lange nach Erscheinen für Gesprächsstoff innerhalb des Schulhauses.
Seit dem Schuljahr 2006/2007 treibt außerdem der Hausdetektiv „Herbie“ sein Unwesen und berichtet über seine teils erschreckenden, teils amüsanten Beobachtungen während der Schulzeit. Doch nicht nur inhaltlich wird die Zeitung stetig verbessert. Nach einem Layout-Workshop im Jahre 2006, sind die Spektaculum-Redakteure auch technisch auf dem neusten Stand. So wird das Design seit einigen Ausgaben lebendiger und vor allem farbenfroher.
Außerdem konnte sich die Redaktion in diesem Jahr über „Nachwuchs“ freuen. Insgesamt sechs neue Mitglieder unterstützen das Team. Doch trotz dieses Zuwachses steckt in jeder Spektaculum-Ausgabe großer Aufwand und vor allem viel investierte Freizeit der Redakteure. Und so freuen sich diese umso mehr über die Unterstützung und zuverlässige Betreuung der Lehrkraft Dr. Andrea Stadter. Die Mitwirkenden derzeit sind Franziska Lorz und Bianca Zippel als Chefredaktion, Laura Dittrich, Mona Eigenfeld, Miriam Gediga, Theresa Geier, Albert Koch, Antonia Lorz, Franziska Lorz, Carina Meidl, Caroline Müller, Julia Oehler, Julian Ponkratz, Nadine Pritsch, Vanessa Scheel, Bastian Söllmann und Barbara Tichi als Redakteure.

Mona Eigenfeld



HÖCHSTADT - Elf junge Redakteurinnen und Redakteure drückten am Samstag, 26. Januar 2008, freiwillig die Schulbank. Sechs Stunden lang ließen sie sich von NN-Gerichtsreporterin Ulrike Löw in die Kunst des Schreibens einweisen. Denn nachdem die Nachwuchsreporter der Schülerzeitung SPEKTACULUM im letzten Schuljahr eine Layout-Fortbildung absolviert hatten, suchten sie nun ein wenig Nachhilfe beim Texten.
Betreuungslehrerin Dr. Andrea Stadter hatte Ulrike Löw ins Gymnasium geladen, da die Journalistin viele Jahre die Jugendseite der Nürnberger Nachrichten betreut hat. Aus dieser Erfahrung vermittelte die Fachfrau die Grundsätze journalistischen Schreibens anschaulich und an praktischen Beispielen.
Um „spannend“ zu schreiben, so Löw, muss man gründlich recherchieren, einen Standpunkt entwickeln und die Geschichte mit Hilfe eines roten Fadens und vielen kleiner Spannungsbögen für den Leser interessant machen. Um so ein Grundgerüst zu finden und in den Schreibfluss zu kommen, legten die Schüler Assoziationscluster an und ersannen daraus kurze, witzige Texte.
Ulrike Löw berichtete viel aus der Arbeit ihrer Redaktion und empfahl, sehr frühzeitig über die Gestaltung der Layouts und der Illustrationen zu entscheiden, denn sie beeinflussen die Botschaft der Artikels stark. Wichtiger noch war ihr jedoch, dass die Jungjournalisten ein Gefühl entwickeln für den Rhythmus von Sätzen, für die Funktion von Verben und treffenden Vergleichen, für versteckte Wertungen und und eine möglichst konkrete, füllwörterfreie Schreibe.
Dass selbst Cracks am Anfang ihrer Schreibkarriere Fehler machen, zeigte der Schülerzeitungscrew ein Text aus der Feder von Stephen King. Bei dem Versuch, diesen zu kürzen und zu verbessern, wurden haufenweise falsche Bilder, Übertreibungen und fehlende Hintergrundkenntnisse gefunden, aber auch griffige Wortschöpfungen und authentische Emotionen.
Chefredakteurin Bianca Zippel dankte Ulrike Löw zum Abschluss herzlich für ihre Tipps und das unterhaltsame Lernen („Wir haben viel gelacht!“). Was die Gymnasiasten wirklich mitgenommen haben, wird die nächste Ausgabe von SPEKTACULUM zeigen, die nach den Osterferien erscheinen soll.


Beinahe könnte man die Schülerzeitung schon als „Traditionsunternehmen“ im Schulbetrieb des Gymnasiums Höchstadt bezeichnen. Schließlich tauchte erstmals ein Heft, auf dessen Titelblatt der Name „Spektaculum“ prangte, im Jahre 1978 auf. In den vergangenen fast 30 Jahren haben sich ganze Schülergenerationen um diese Einrichtung verdient gemacht. Seit dieser Zeit durchlief Spektaculum immer wieder Höhen und Tiefen, die in unterschiedlichen Verkaufszahlen, Redaktionsmitgliedern und Wiederbelebungsversuchen ihren Niederschlag fanden. Doch eines ist über all die Jahre konstant geblieben: Der Wunsch und Wille der Schüler, ein eigenes Forum zu haben um sowohl Lob als auch Tadel zu äußern – ein Balanceakt zwischen Unterhaltung und Kritik. Immer wieder ist es Spektaculum mit ihrer halbjährlich erscheinenden Ausgabe gelungen, Aufmerksamkeit unter den Schülern zu erregen, Unruhe im Lehrerzimmer stiften und die Neugierde aller zu wecken. Durch den Einsatz neuer Techniken im Layout- und Fotografiebereich ist in den letzten Jahren ein schnelleres und effektiveres Arbeiten ermöglicht worden. Dennoch, viel Mühe und Aufwand ( Danke Frau May-David für die Betreuung! Danke Herr Hauber für die Unterstützung bei der digitalen Erstellung des Layouts!) steckt in einer Schülerzeitungsausgabe bis diese erscheint. Mit Fleiß sorgen derzeit dafür Theresia Keupp und Barbara Kubitza als Chefredaktion, Corinna Bruder, Gertraud Haas, Albert Koch, Franziska Lorz, Caroline Müller, Thomas Odebrecht, Sandra Schaffer, Brigitte Schepp, Florian Wiese und Bianca Zippel als Redaktion.

T. Keupp

Spektaculum (Quelle: Jahresbericht 07/08)

So schnell geht es: Kaum hat ein neues Schuljahr angefangen, ist es auch schon wieder vorbei. Und damit geht auch ein weiteres Jahr der Schülerzeitung Spektaculum zu Ende. Es war ein ereignisreiches Jahr – hier im Überblick:
1 Tag lang nahmen alle Redakteure an einem Seminar für kreatives Schreiben teil, gehalten von Frau Ulrike Löw von den Nordbayerischen Nachrichten. Wir haben bei ihr ein paar unserer Artikel ausführlich diskutieren können und versucht, an unseren Werken zu feilen. Was ist das richtige Text-Bild-Verhältnis? Wir verliere ich meinen „roten Faden“ während des Artikels nicht? Soll ich mir über den Beginn des Artikels zuerst Gedanken machen oder einfach drauflos schreiben? Wie finde ich eine interessante Überschrift? Für jeden war an diesem Tag etwas Neues dabei und wir haben uns sehr über die Meinung eines Profis gefreut.
2 Ausgaben haben wir in diesem Jahr unter die Leute gebracht, die erste stand unter dem Thema „Film und Schauspiel“. Mit Filmkritiken, Rekorden rund ums Filmgeschäft und natürlich dem großen Schwerpunkt „Mittelfränkische Theatertage“ wollten wir euren grauen Schulalltag wieder ein wenig bunter gestalten. Dazu gab’s wie immer Neues aus dem Schulleben, Lehrersprüche sowie Kinder- und Babybilder unserer lieben Pädagogen, die selbst im Lehrerzimmer für fröhliches Rätselraten und Lacher gesorgt haben. Einige von euch haben in dieser Ausgabe sogar selbst mitgewirkt, indem sie von ihren Erfahrungen mit Weihnachten in anderen Ländern erzählten.

Unsere zweite Ausgabe drehte sich um das Thema „Life is live“ – eine Ausgabe die sich Geburt, Lebenserfahrungen und schließlich auch dem Tod widmete. Highlights darin waren die Interviews mit einer Hebamme, einem Bestatter und unserem Lehrer Herrn Strienz, der dank seiner langen Lehrtätigkeit an unserem Gymnasium viel zu berichten hatte. Doch auch Leute, die ihr Leben gerne im Fernsehen zur Schau stellen, wurden genauer unter die Lupe genommen, wie die Teilnehmer des „Dschungelcamps“ oder die Löffelverbieger in spe bei „The Next Uri Geller“.
3 Tage lang besuchten wir die mittelfränkischen Theatertage, die an unserer Schule stattfanden. Uns haben die vielen jungen Schauspieler dort sehr beeindruckt. Bei jeder Vorstellung war mindestens ein Redaktionsmitglied anwesend. Die Theaterleute selbst fanden es toll, dass über ihre Inszenierungen so ausführlich berichtet wurde, daher haben wir an jede der teilnehmenden Schulen eine Ausgabe verschickt.

Die Schüler unserer Schule dagegen waren von dem Theatergeschehen eher weniger angetan. Wer nicht selbst in Form einer Aufführung oder bei der Organisation mitgeholfen hatte, dem war dieser Event recht gleichgültig. Kein Wunder also, dass die 12 Seiten Theatertage-Special in unserer ersten Ausgabe eher auf Kritik als Lob stießen. Uns als Redakteuren hat es jedoch viel Spaß gemacht, die vielen Stücke anzusehen, an Workshops teilzunehmen und unsere Rezensionen zu veröffentlichen.
400-mal druckten wir die erste Schülerzeitung in diesem Jahr; 40 Stück blieben übrig. Bei einer Schule von über 1000 Schülern ist das eine wirklich geringe Auflage. Die Verkaufszahl sagt uns, dass nur ca. 29% aller Schüler und Lehrer eine Ausgabe gekauft haben… das kann noch besser werden!!
5 neue Mitglieder traten in die Schülerzeitung ein, mit dabei sogar ein Junge, womit wir jetzt ganze 3 Stück dabei haben. An alle Vertreter des männlichen Geschlechts: Wir brauchen euch!
Das sind aber nur die blanken Zahlen eines anstrengenden Jahres. Die Stunden der Arbeit mit Werbung, Layouten, Artikelschreiben und Druck hier aufzulisten, würde sicherlich den Rahmen dieses Artikels sprengen. Dennoch sind meist alle Anstrengungen vergessen, wenn wir Redakteure uns freudestrahlend an unseren Verkaufstischen in Aula und Südbau postieren, um Schülern und Lehrern unser Werk zu verkaufen.
Wer übrigens selbst einmal Ideen hat und einen Artikel verfassen möchte, kann gerne auf uns zukommen. Wir freuen uns immer über sogenannte „freie Redakteure“, die nur ab und zu etwas schreiben.

Auf diesem Weg möchten wir auch noch einmal ganz herzlich Frau Stadter danken, die uns, wie all die Jahre schon, unterstützt und beraten hat.

Franziska Lorz, 11b, und Antonia Lorz, 9b