Die Oberstufen-Theatergruppe des Gymnasiums Höchstadt spielt Peer Gynt

Bilder von der Aufführung
Plakat zur Aufführung
Gk Dramatisches Gestalten spielt „Glaube Liebe Hoffnung“

Am 20. und 21. März 2009 spielt die Theatergruppe der Oberstufe jeweils
um 20 Uhr in der Aula des Gymnasiums das Stück "Glaube Liebe Hoffnung" von
Ödön von Horvath.
Im Untertitel „Ein kleiner Totentanz in fünf Bildern“ deutet sich die
tragische Handlung bereits an.
Das Stück beschreibt an einem Einzelschicksal die
Nachwirkungen der Weltwirtschaftkrise von 1929.
Es herrschen Rezession und Arbeitslosigkeit. Elisabeth, jung,
hoffnungsfroh und wild entschlossen, ihr Glück zu machen, kämpft mit
allen Mitteln um ihre Existenz. Wegen alter Schulden und eines neuen
Vertreterjobs, für den sie einen Wandergewerbeschein kaufen muss,
versucht sie sich Geld zu leihen. Sie braucht Geld, um arbeiten zu
können. Und sie braucht Arbeit, um Geld verdienen zu können. So meldet
sich Elisabeth beim Anatomischen Institut, um dort ihren Leichnam schon
zu Lebzeiten zu verkaufen. Als das nicht funktioniert, zeigt sich der
Präparator des Instituts gerührt und leiht ihr das notwendige Geld.
Kurz darauf erfährt er, dass Elisabeth das Geld zur Bezahlung ihrer
Vorstrafe verwendet, die sie wegen Handelns ohne Wandergewerbeschein
erhalten hat. Er zeigt sie wegen Betruges an und sie wird zu 14 Tagen
Haft verurteilt. Als sich später ein junger Polizist in Elisabeth
verliebt, verschweigt sie ihm den Gefängnisaufenthalt. Sie soll seine
Braut werden, bis eines Tages die Vergangenheit ans Licht kommt und der
Polizist sich zwischen ihr und seiner Karriere entscheiden muss....
Gk Dramatisches Gestalten spielt „Penthesilea“
Ende des letzten Schuljahres zeigte der Grundkurs Dramatisches
Gestalten seine Inszenierung des Stückes „Penthesilea“
nach Heinrich von Kleist. Das Trauerspiel um die Amazonenkönigin
und den griechischen Helden Achilles besticht formal durch die
schwierige Kleist’sche Sprache und inhaltlich durch den Kampf
zwischen Amazonen und Griechen sowie die Zerrissenheit der Titelheldin.
Auf dem Schlachtfeld zwischen Troern und Griechen erscheinen die
Amazonen, geführt von ihrer Königin Penthesilea (Miriam
Langlouis und Damaris Stocklassa). Im Kampfgetümmel sucht die
stolze Königin immer wieder nach dem Griechen Achilles (Thomas
Zwanziger), der von ihr in ähnlicher Weise angezogen scheint wie
sie von ihm. Als das eigentliche Ziel des Amazonenzuges erreicht ist,
die nötige Anzahl Männer für das Liebesfest der Amazonen
gefangen zu nehmen, versucht Penthesilea gegen das Gesetz des
Frauenstaates weiterhin, Achilles zu bezwingen. Schließlich
unterliegt sie ihm im Kampf. Penthesileas Freundin Prothoe jedoch
überredet den griechischen Helden, die Ohnmächtige zunächst
glauben zu lassen, sie habe gewonnen. Das Vordringen der übrigen
Amazonen unterbricht die entstandenen Liebesszene zwischen
Penthesilea und Achilles und so wird die Täuschung offenbar.
Achilles fasst daraufhin den Plan, sich Penthesilea zum Schein erneut
zu stellen und ihr freiwillig zu unterliegen. Die Amazonenkönigin
nimmt die Herausforderung an, verkennt aber die wahre Absicht und
tötet den Geliebten in Verwirrung ihrer Sinne. In der
plötzlichen Erkenntnis ihrer Tat stirbt sie kurz darauf durch
„ein vernichtendes Gefühl“.
Vor einem äußerst schlichten Bühnenbild kämpfen
Amazonen und Griechen gegeneinander und versuchen verzweifelt, ihren
jeweiligen Anführer zur Besinnung zu bringen. Dem Kurs gelang so
unter der Regie von Frau May-David eine eindrucksvolle Inszenierung,
die durch viele choreographische Elemente die komplizierte Handlung und
Sprache verständlich macht und die ungewöhnliche
Doppelbesetzung der Hauptfigur verdeutlicht.
Doch nach zwei Aufführungen im Juli 2006 an unserem Gymnasium
war die Arbeit mit dem Stück für die Gruppe noch nicht
abgeschlossen. Es sollte eine dritte Aufführung im Rahmen der
Mittelfränkischen Theatertage folgen. Und so nahmen Schauspieler
und Techniker zu Beginn diese Schuljahres die Proben wieder auf und
feilten erneut an ihrer Darbietung. Am Samstag, 21. Oktober wurde bis
zuletzt auf der unbekannten Bühne im CJT-Gymnasium Lauf geprobt
und ausprobiert, denn schließlich galt es ein fremdes Publikum zu
überzeugen. Durch Workshops am Vormittag bereits bestens in
Theaterstimmung gebracht und zusätzlich unterstützt durch die
neuen Kursmitglieder, konnten Amazonen und Griechen schließlich
eine weiter gelungene Vorstellung präsentieren und stolz auf
sich sein.
Momentan probt der Kurs bereits an seinem neuen Stück „Die
Feuerzunda“ von Nils Hollendieck frei nach dem Roman „La
petite fadette“ von George Sand. Der Aufführungstermin ist
für Ende März angesetzt.
Anna Eichmüller, K13
"Der Revisor" (Quelle: Jahresbericht 04/05)

Katharina Sturm

alle Darsteller
Der durchreisende Petersburger Beamte Chlestakow (Tanja Wolf) wird in einem abgelegenen russischen Dorf des 19. Jahrhunderts für den von den Einwohnern erwarteten Revisor gehalten und nimmt diese Rolle aus purem Eigennutz an. Der Spieler Chlestakow hofft, seiner finanziellen Misere zu entkommen und dem Gefängnis zu entrinnen, indem er sich von sämtlichen Beamten des Dorfes bestechen lässt. Diesen nämlich ist jedes Mittel recht, um die Überprüfung ihrer Ämter und die Aufdeckung der herrschenden Missstände zu verhindern. Insbesondere der Stadthauptmann (Katharina Sturm), doch auch die Schulinspektorin (Miriam Langlouis), die Vorsteherin der Krankenanstalten (Silke Schüler) und weitere Dorfbewohner sind darum bemüht, sich beim vermeintlichen Revisor ins rechte Licht zu rücken. Frau und Tochter des Stadthauptmannes (Damaris Stocklassa, Adina Peters) sind von der angeblich einflussreichen Persönlichkeit sogar so angetan, dass jede glaubt, ihn für sich gewinnen zu können. Chlestakow allerdings ergreift im letzten Moment die Flucht und verlässt das Dorf mit reichlich gefüllten Taschen. Die im Stück satirisch behandelten Thematiken Bestechung, Egoismus und Amtsmissbrauch können auch einem heutigen Publikum zur Reflexion dienen.Die gute Zusammenarbeit innerhalb der eingespielten Gruppe und der Einsatz von Frau May-David ließen die Arbeit am Stück und die beiden Aufführungen zu einem Theatererlebnis werden. Und zu den nachdenklichen Stimmen „Schade, dass es jetzt vorbei ist“ lässt sich sagen: „Das nächste Stück kommt bestimmt!“
Anna Eichmüller
Theater der Mittelstufe
Joseph Kesselring
"Arsen und Spitzenhäubchen"
(Kriminalgroteske)
Spielort wird die große Aula des Gymnasium Höchstadt
sein.
Die Aufführungen werden am
- Mittwoch, den 31. Mai und
- Donnerstag, den 01. Juni
jeweils um 19.30 Uhr stattfinden.
Einlass ist ab 19.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten.
Grundkurs "Dramatisches Gestalten" (Quelle: Jahresbericht 04/05)

Hauptdarsteller des GK "Dramatisches Gestalten"
Fragt man einen etablierten geübten Schauspieler, was ihn an
seinen Beruf am meisten motiviert und gefällt, lautet die
Antwort meist, dass es die Möglichkeit ist in andere
Charaktere einzutauchen, einfach mal eine andere Person zu sein.
Wahrscheinlich ist es genau das, was viele Schüler reizt, wenn
sie sich für das Wahlfach „Dramatisches
Gestalten“ entscheiden. Raus aus dem Alltag, rein in eine
andere Lebensgeschichte. Für jeden ist eine Option offen, sich
kreativ zu beteiligen. Man muss dafür nicht unbedingt auf der
Bühne stehen. Denn um ein Stück und seine
Aufführung bis zur Premiere perfekt zu gestalten und zu
organisieren, gehören ein langer Prozess und viel Arbeit
dazu. Die Stückauswahl, das Bühnenbild, die
Maske, die Kostüme, die Fotos, die Plakate, das Prospekt und
die Verpflegung: Alles Dinge, die angepackt werden müssen.
Der Lehrer nimmt in diesen „Rollenspiel“ ein
schwierige Position ein: Pädagoge, Regisseur, Koordinator,
Chefdesigner, Chiefbühnenbildner, Gesprächsleiter,
Therapeut, Taxifahrer… und bei allem natürlich die
Ruhe bewahren.
Wann immer man auch mit den Vorbereitungen beginnt, man kann sicher
sein, dass man am Schluss in Zeitnot gerät. Aber trotz
Überstunden für alle Beteiligten, macht es
großen Spaß eine eigene Produktion auf die
Bühne zu stellen. Sitzt man dann bei der Premiere - falls man
nicht als Schauspieler auf der Bühne agiert- in der vordersten
Reihe und betrachtet den mehr und manchmal auch weniger gelingenden
Ablauf seines Stückes, nimmt die Euphorie den eigenen
Körper ein, sodass man trotz allem vor Stolz beinah zu platzen
droht.
Das erste Stück unter der Leitung von Frau Dr. Petra Arnold
hieß „Weibsbilder“ und wurde m 4./ 5.
März in der Aula des Gymnasiums aufgeführt.
Wir freuen uns auf weitere rege Beteiligung und einprägsame Stücke in der Zukunft!
English Junior Drama Group
Welcome to our show!
Die Englisch
Drama Group Unterstufe lädt am
Freitag, den 14.
Juli 2006, 19 Uhr
herzlich in die
Aula des
Gymnasiumg Höchstadt zu einem Theaterabend ein.
Präsentiert wird das Stück:
"Oscar goes
babysitting"
“Wonderful! Well done! Thank you for a very entertaining evening!“ (Quelle: Jahresbericht 04/05)
So – wenn auch auf Deutsch - äußerten sich
die Zuschauer am Ende eines Abends mit zwei englischen Sketchen und
einem Theaterstück, den die Mitglieder der beiden
gerade erst gegründeten English Drama Groups im Juli
letzten Jahres gestaltet hatten. Und immer wieder Erstaunen
darüber, dass die Mädchen (leider war kein Junge
dabei) nach so kurzer Zeit Englischunterricht so souverän und
voller Freude mit der englischen Sprache umgingen. Alle
dargebotenen Stücke waren mit viel Musik und
pfiffigen Ideen gespickt, die sich die Schülerinnen
in Zusammenarbeit mit ihren Lehrerinnen Doris Bär und
Ulrike Moldenhauer-Alzner ausgedacht hatten.
Eine „Conferencieuse“ leitete zum ersten
Sketch über, in dem die Zuschauer eine Englischstunde der
besonderen Art erlebten: Eine Lehrerin ist damit
beschäftigt, Kindern aus aller Welt die
englische Sprache beizubringen und Fehler zu korrigieren. Das
führt zwar beinahe zu einer Katastrophe, doch auch zu
vielen erheiternden Sprachverdrehungen.
Im Theaterstück „Uncle Bill´s
Will“ führten die Mädchen der English Drama
Group II vor, wie zwei Kinder mit Hilfe gestrandeter Seeleute Piraten
austricksen, die einen von dem Onkel der Kinder versteckten Schatz
heben wollen. Am Ende haben die Piraten zwar keinen Schatz, aber
unendlich lange „Ferien“ auf einer
Südseeinsel und so viele Bananen, wie sie wollen. Die
Schauspielerinnen meisterten diesen langen Text mit Bravour und
spielten mitreißend komisch.
Hast du keine Uhr, musst aber dringend die Uhrzeit wissen, dann sing
doch! Klingt eigenartig? Aber die Schülerinnen der 5. Klassen
führten dieses Experiment auf lustige und musikalische Weise
im letzten Stück des Abends erfolgreich durch.
Es war eine Freude, mit den Schülerinnen diese Stücke
zu erarbeiten und ihre Spielfreude sowie ihre Begeisterung bei
der Entwicklung und Umsetzung spritziger Ideen mitzuerleben. Auch die
Zusammenarbeit zwischen den beiden Gruppen funktionierte
hervorragend. Allen Mitwirkenden auf der Bühne sowie
an Keyboard und in der Technik herzlichen Dank! Ein
besonderer Dank gilt auch Frau Thamm-Kaufmann für
ihre musikalische Begleitung!